Welpentaufe und Sommerfest am Kennel

Wetzlar, 4.7.2015

Remus - Remington - Rhodia - Raya - Rudy - Romeo - Rallye Reinhold - Rufus - Roulette und Rikscha. Nein, das sind nicht die Helden einer neuen Trickfilmserie. So wurden unsere zehn Junghunde am vergangenen Samstag getauft.

 

Die Mutter der Junghunde, Hündin Paula war immerhin vor zwei Jahren Championess Ihrer Rasse. Sie brachte mit 12 Welpen einen stattlichen Wurf zur Welt - zwei Welpen wurden an den Hamburger Schlappjagdverein abgegeben, der Besitzer des Vaters Victor ist. Zehn Junghunde blieben bei uns - und die haben nun alle einen Namen.

 

"Welpen sind sie ja nun nicht mehr - eher Halbstarke." so moderierte Gerhard Sauer, unser Master, die Welpentaufe an. Bei der Taunusmeute ist üblich, daß jeder Hund einen Paten hat. Die Paten haben ein Mitsprachrecht bei der Namenswahl und sind bei der Taufe dabei. Nur der Anfangsbuchstabe, der musste diesmal ein "R" sein. Nächstes Jahr werden die "Welpen" bei der Junghundeschau in Schwarzenstein vorgestellt - hier treffen sich alle Züchter der Rasse Foxhounds und stellen Ihren Nachwuchs einem Richtergremium aus England - dem Ursprungsland dieser Hunde vor. Vielleicht ist ja wieder ein Champion dabei? Und die Paten dürfen natürlich mit. Am Ende des aktiven Lebens als Meutehund darf der Pate "seinen" Hund mit nach Hause nehmen und ihm einen schönen Lebensabend bereiten. So ist es seit Jahren bei der Taunusmeute üblich.

 

Für neun Hunde konnte bereits im Vorfeld ein Pate gefunden werden. Nachdem der ehemalige Patenhund der Rallye Rheingau, Kojak, 2014 in den wohlverdienten Ruhestand ging, hat sich unsere Lieblingsbläsergruppe wieder bereit erklärt, einen Patenhund zu übernehmen. Ralley Reinhold wurde der helle Rüde getauft.

 

Markus Wißkirchen, Bläser der Ralley Reingau wollte diesmal sogar einen eigenenPatenhund haben. Er brachte extra zur Taufe einen kleinen Flachmann gefüllt mit dem namensgebenden gleichnamigen Whiskey mit: Remington wird er heißen. Alle anderen Patenhunde wurden mit Sekt getauft und ertrugen die Prozesur tapfer.

 

Als dann Remus aufgerufen wurde, bedauerte Gerhard Sauer, daß ausgerechnet dieser schöne Hund noch keinen Paten habe. Bei Bedarf würde er selbst die Patenschaft übernehmen. Es wäre aber schön, wenn sich aus den Reihen der Anwesenden spontan jemand bereit erklären will, die Patenschaft zu übernehmen. Und tatsächlich: die treuherzigen Augen von Remus erweichten das Herz von Ulrike Portugall, die spontan die Patenschaft für Remus übernahm!

Ein herzliches Dankeschön an alle Paten!

 

Bei kühlen Getränken ließen wir den Nachmittag ausklingen. Die junge Hunde durften noch außerhalb des Kennels herumtollen und die Paten prägten sich schon mal fleißig die Zeichnung ihrer Hunde ein, damit sie sie beim nächsen Mal bestimmt auch erkennen.

Danke an Svenja Hohmann Koch für die Fotos! Mehr davon unter www.shoko.fotograf.de

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