Rassegeschichte

Im 15. Jahrhundert wurde in Großbritannien die Fuchsjagd populär, die einen Bedarf an schnellen Hunden schuf (Haben Sie Interessen an einem Exkurs zur Geschichte der Jagd? Bitte klicken Sie hier!). Aus importierten französischen Laufhunden und einheimischen Zuchtstämmen gingen schließlich schnelle, schlanke Fuchshunde hervor.

 

Man kreuzte eingeführte französische Laufhunde mit Nachkommen des ausgestorbenen Talbot (Talbots sollen direkte Nachfahren des Hubertushundes sein, der in einem Ardennenkloster aus den alten legendären Keltenbracken gezüchtet wurde). Hinzu kamen noch die immer wieder in alten englischen Schriften erwähnten Southernhounds und Northernhounds und schließlich der Greyhound, der eingekreuzt wurde, um die Schnelligkeit zu verbessern.

 

Full Cry

 

"Full cry",

Thomas Blinks,

(UK 1880-1912)

 

Die gesamte züchterische Entwicklung war sehr abhängig vom ganz persönlichen Geschmack der jeweiligen Halter einzelner Meuten. Die Hunde innerhalb Großbritanniens unterschieden sich durch ihre Gestalt und Größe darum sehr. Tiere aus Yorkshire waren am schnellsten, während die aus Staffordshire größer und langsamer waren und eine tiefere Stimme hatten.

Diese unterschiedlichen Meuteschläge vereinigte man später zum modernen Typ des Foxhounds wie wir ihn heute können.

A hunting morn

 

"A hunting morn",

Hardy Heywood

( UK1842-1933)