Rückblick 2008



Weihnachten 2008

Wir wünschen Euch allen ein gesegnetes
Weihnachtsfest und viel Glück,
Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr -
allzeit gute Jagd - Horrido!

Wulf R. Otto



06. Dezember 2008

Rückblick auf den Adventskaffee am Nikolaustag


Nach dem wir in 2007 erstmalig zum Adventskafffee eingeladen hatten, kam aus der Mitgliedschaft der Wunsch nach einer Neuauflage in 2008. Der Kennel wurde auf Hochglanz gebracht, Liesel und Ute haben unser Vereinshäuschen geputzt und weihnachtlich geschmückt, Torten, Kuchen, Plätzchen, Glühwein, Kaffee und kalte Getränke wurden uns gespendet - so konnten wir zahlreiche Mitglieder und Paten begrüßen und zusammen einen schönen, gemütlichen Nachmittag bei Kerzenschein verleben. Auch hier hat sich wieder gezeigt, wie wichtig es ist, ausserhalb dem Stress auf Jagden unsere Hunde zu besuchen, zusammen zu sitzen, reden und das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.
Der Abend endete mit einem gemeinsamen Essen im wieder eröffneten Hofgut Magdalenenhausen, unserem direkten Nachbar - so klang ein harmonischer Tag aus, ein herzliches Dankeschön gilt allen unseren Helfern und Spendern!

Wulf R. Otto

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01. November 2008

Abschlussjagd und Jagdreiterabend Ronneburg 2008


Unsere an Höhepunkten reiche Jagdsaison wurde mit dem Höhepunkt Ronneburg beendet. Wie immer begann die Jagd mit einem Sektempfang bei unserem Master Willibald Müller und seiner Frau Charlotte, wir wurden wieder wunderbar empfangen, ganz herzlichen Dank an die Gastgeber! Unerwartet schien die Sonne und bescherte uns einen warmen Spätherbsttag. Als die Bläser der Rallye Moselle-Sarre eingetroffen waren und ihre Signale erklingen ließen, begannen die Reiter ihre Pferde zu besteigen.
Die Strecke war den vorangegangenen Regenfällen angepasst, die Anzahl der Hindernisse stark reduziert und manche Schleppe wurde früher abgebrochen als geplant. So konnten die Pferde bis auf einige verloren gegangene Eisen gesund nach Haus gebracht werden.

Den Abend im Bandhaus der Ronneburg eröffnete der Präsident mit einem Rückblick auf 40 Jahre Taunusmeute. Bei dieser Gelegenheit konnte er das einzig verbliebene Gründungsmitglied Uwe-Detlef Ruge herzlich begrüßen. Außerdem waren wir hoch erfreut über die Anwesenheit ehemaliger oder nicht mehr aktiver Mitglieder, die unsere Jagd oder unseren Festabend begleiteten. Es waren Dr. Leo Uhen, ehem. Schatzmeister, Dr. Werner Fuchs, ehem. Schatzmeister, Dr. Reiner Hartmann, Elmar Welling, ehem. Master und unser Ehrenpräsident Wulf Böhmcker in Begleitung seiner Gattin Barbara, ehem. Schleppenlegerin, mit einer besonderen Überraschung: Er hatte für die 200. Jagd hinter den Hunden der Taunusmeute ein Abzeichen entwerfen lassen und dies der Meute gespendet. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese großzügige Geste.

Am Abend wurden dann die anwesenden Anneliese Otto, Gerhard Sauer, Jochen Schlesies und Wulf R. Otto mit diesem Abzeichen ausgezeichnet. Den übrigen Zwei-Hundertern werden wir die Abzeichen ebenfalls übergeben. Den Pokal für die meistgerittenen Jagden in 2008 erhielt wie im Vorjahr unser Huntsman Peter Gabriel - Glückwunsch!
Der Präsident sprach allen Mitgliedern besonderen Dank und Anerkennung für ihren Einsatz in der abgelaufenen Saison aus. Denn ohne diesen Zusammenhalt hätten wir nicht die beachtliche Anzahl von 30 Veranstaltungen bewältigen können. Es hat sich einmal mehr der Wahlspruch bewahrheitet „Wir sind ein Team“.
Unser Wunsch an alle Mitglieder - bitte beteiligen Sie sich oder sagen Sie uns, was können wir besser machen!

Nach dem offiziellen Teil begannen die Bläser mit einem Konzert vom Allerfeinsten. Diese Gruppe hat einen Spaß an ihrer Musik, die ansteckend ist und uns Zuhörern eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken laufen ließ. Wir waren so gefangen von der Musik, dass wir unseren Hunger vergaßen und erst um 21 Uhr zum Buffett gingen.
Den restlichen Abend gestaltete musikalisch DJ Sven Forbach, der sehr auf unsere Wünsche einging, sowohl in der Liedauswahl wie auch in der Lautstärke. Es kam eine fröhliche und gelassene Stimmung auf, die bis in die frühen Morgenstunden anhielt. Ein wenig schwang auch das Gefühl mit, endlich ist es geschafft und alles gut gegangen.
Nun heißt es, auf ein Neues in 2009 - Horrido.

Wulf R. Otto

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19. Oktober 2008

Mannheim-Rheinau


Mannheim, der Höhepunkt unserer an Höhepunkten reichen Jagdsaison. In diesem Jahr spielten die äußeren Bedingungen optimal mit. Ein sonniger Oktobertag motivierte wieder viele Reiter, nach Neckarau zu kommen, die herbstlich geschmückte Reithalle war zur Hubertusmesse bis zum letzten Platz gefüllt mit Menschen, die diese besondere Atmosphäre erleben wollten. Wie seit vielen Jahren wurde die Liturgie gespielt von den Rallye Trompes Saint-Laurent. Die Anwesenden werden sich noch an das gespielte Glockengeläut erinnern.
Falkner mit ihren Greifvögeln, Hunde der beiden Meuten, Pferde, die Jagdhornbläser, eine Trompeterin und nicht zuletzt die Herren Pfarrer Schäfer und Diakon Froese trugen zum Gelingen dieses beeindruckenden Gottesdienstes bei.

Nach der Hubertusmesse bereitete sich die Jagdgesellschaft mit den Equipagen und den Foxhounds von den Badischen Dragonern und der Taunusmeute auf die Jagd vor. Sie wurden wie immer von einer jubelnden Zuschauerschar, die in diesem Jahr sehr viel zahlreicher (5.000 Zuschauer ?) als im Vorjahr, begrüßt. Herr König hatte die Hindernisse wieder bestens präpariert und einige neu gestaltet, so dass unsere Pferde sie respektvoll annahmen. Musikalisch wurden wir außer den Bläsern der Rallye Trompes Saint-Laurent auch von den Jagdhornbläsern des Reit- und Fahrvereins Viernheim begleitet. Die Schleppen führten durch den Mannheimer Waldpark, sie waren lang auf herrlich federndem Waldboden, die Hunde liefen schnell und laut.
Die Jagd verlief ohne Vorkommnisse, das Rote Kreuz brauchte nicht eingreifen. Die Bewirtung lag in den bewährten Händen von Frau Heffner und ihrer Mannschaft.

Ein herzliches Dankeschön gilt Heinz Scheidel, der es alljährlich auf sich nimmt, mit einer Schar freiwilliger Helfer diese großartige Veranstaltung zu organisieren. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!

Wulf R. Otto

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Weitere sehenswerte Bilder unter: www.rg-mannheim-neckarau.de



18. Oktober 2008

Jagd auf dem Rosshof in Diedenbergen


Diese Jagd hat eine kleine Vorgeschichte. Nachdem unsere Damen mit Bravur die Schauschleppe anlässlich der Meutetagung geritten hatten und auch die Amazonenjagd ohne Fehl und Tadel absolvierten, hatte die Masterschaft die originelle Idee, unseren Damen eine Jagd zu schenken. Die Damen waren überrascht und begeistert von diesem Vorschlag. Unsere Julia wurde sofort in ihrem Heimatstall, dem Rosshof in Diedenbergen, aktiv und überzeugte den Chef, Manfred Born, eine Jagd zu veranstalten.
Am 18.10. fand sich die Taunusmeute mit einer kompletten Damenequipage, von der Schleppenlegerin bis zur Schlusspikörin, im Rosshof ein, lediglich das Pack wurde von Huntsman Peter dankenswerterweise zum Stelldichein gebracht.

Leider befanden sich beide Stuten von unserer Julia als Schleppenlegerin "im Krankenstand", kurzerhand hat Lars Pauly verzichtet und Julia bekam das Pferd von Alex zur Verfügung gestellt, auch das ist wieder ein Hinweis auf den Zusammenhalt in unserer Meute, vielen lieben Dank, Lars und Alex!

Die Damen hatten die Hunde im Griff und machten auf der Schleppe ein gutes Bild. Besonders an den Sprüngen imponierten sie durchweg, in welch gutem Stil sie diese überwanden. Es war eine Freude für die Augen und auch für die Ohren, denn auch bei dieser Jagd kamen die Jagdsignale vom Bläsercorps der Rallye Rheingau, unseren guten Freunden. Als liebenswerte Besonderheit wurde am Stopp zu Ehren der Damenequipage noch ein Ständchen dargebracht, vielen Dank!
Auf der letzten Schleppe hatten die Veranstalter versucht, etwas zu zaubern und wie das beim Zauberlehrling ist, ging die Sache in die Hose. Dies ist ganz freundlich gemeint und kann am Anfang jedem passieren, wir haben alle Verständnis dafür. Unsere Damen haben trotzdem für einen guten Abschluss gesorgt, als die Hunde wieder eingesammelt waren, ritten sie im Appell zum Halali und machten dabei ein großartiges Bild.
Der Rosshof war ein perfekter Gastgeber, die zahlreichen Zuschauer wurden mit historischen Traktoren und großen Anhängern zu den sehenswerten Punkten gefahren, das Wetter hat mitgespielt, leider konnten wir uns an dem anschließenden Jagdgericht mit Reiterball nicht mehr beteiligen, wegen der am nächsten Tag in Mannheim stattfindenden Jagd war es uns zeitlich nicht möglich. Nach dem Schüsseltreiben und bester Versorgung mussten wir den Heimweg antreten, wie man uns zutrug, endete die Feier erst in den frühen Morgenstunden…
Aus Teilnehmerkreisen war zu vernehmen, allen hat die Jagd großen Spaß gemacht und wir sind guter Dinge, auch im nächsten Jahr wieder dort reiten zu dürfen.

Wulf R. Otto

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12. Oktober 2008

Jagd in Wallmerod


Am Freitag, dem 10.10. erreichte den Präsidenten ein Hilferuf der Rheinlandmeute:
könnt Ihr am Sonntag für uns reiten, unsere Hunde sind krank. Tagsüber glühten die Telefonleitungen und am Abend stand eine TM Equipage bereit, den Jagdreiterfreunden aus den Rheinland aus der Klemme zu helfen.
Die Jagd in Wallmerod in der Nähe von Montabaur hat ein ähnliches Gelände wie tags zuvor in Dillenburg. Nachdem sich der Nebel verzogen hatte wurde bei goldener Oktobersonne von über 60 Reitern hinter der Taunusmeute gejagt. Die Zuschauer wurden von riesigen landwirtschaftlichen Anhängern zu den interessantesten Stellen im Gelände gefahren. Die Jagd war lang und anstrengend, am Ende waren die Teilnehmer zufrieden mit der Jagd, den Hunden und ihren Pferden und auch darüber, dass niemand zu Schaden gekommen war, außer unserer lieben Funny, die von einem Pferd aus dem Jagdfeld geschlagen wurde, bitter, sie war so ein guter und zuverlässiger Jagdhund.
Wir von der Taunusmeute waren ein wenig abgekämpft nach zwei anstrengenden Jagden, aber glücklich, dass wir unseren Jagdreiterfreunden helfen konnten.

Wulf R. Otto

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11. Oktober 2008

Jagd Hessisches Landgestüt Dillenburg


Nach 15 Jahren veranstaltete das Hessische Landgestüt Dillenburg in Zusammenarbeit mit der Taunusmeute am 11.10.08 wieder eine Schleppjagd. Die Vorfreude war groß, ist doch das Ambiente im historischen Gestüt einmalig. Im wunderschön dekorierten Hof bei dem alten Brunnen war zum Stelldichein geladen, dieses begann mit einem einstündigen Konzert unserer Freunde von Rallye Rheingau, welches in vorgenannter Umgebung nicht nur bei den Reitern sondern auch bei den zahlreichen Gästen eine Gänsehautatmosphäre erzeugte.
Auch der Abritt war etwas Besonderes, führte der Weg doch durch die Fußgängerzone der schmucken Fachwerkstadt, Hufgeklapper lockte die Zuschauer an, viele Fenster und Türen mit fröhlichen Menschen öffneten sich.
Das Dillenburger Gelände ist wirklich ein Erlebnis. Abwechslungsreich geht es bergauf bergab über großflächige Wiesen, auf denen man die gesamte Schleppe mit Hundearbeit und Jagdfeld überblicken kann, dann wieder verschwindet die Reiterschar in den Wäldern. Den Hindernisbau hatte der Präsident unter tatkräftiger Mithilfe einiger „Gestüter“ übernommen. Nach Aussage der Teilnehmer waren die Hindernisse abwechslungsreich und harmonisch in das Gelände eingepasst.
Unser neues Mitglied Dr. Christine Heiperts-Hengst ritt bei dieser Jagd erstmalig in der
Equipage, sie hat sich hervorragend integriert und mit ihrer „Wogi“ eine sehr gute Leistung abgegeben.
Herrn Landstallmeister Uwe Xanke und seiner Mannschaft gilt ein herzliches Dankeschön für die Organisation, den stimmungsvollen Empfang im Gestüt, die charmante und eifrige Bewirtung und den Abschluss in der Orangerie mit Hörnerklang inmitten der alten und kostbaren Kutschen, wunderbar!
Ein harmonischer sonniger Jagdtag ohne große Probleme und Unfälle war zu Ende, im nächsten Jahr werden wir mit großer Freude wieder in Dillenburg reiten.

Wulf R. Otto

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Ganz neu - wieder verfügbar:
DVD Highlights 2007 € 5,00 zzgl. Versandkosten oder Übergabe

Unserem lieben Lars Pauly sei dank, er hat uns weitere DVDs zur Verfügung gestellt mit Ausschnitten von der Junghundetaufe in Lauterbach 2007 sowie Ausschnitte der Jagden Villmar, Rechtenbach, Gornhausen, Neckarau, Schwalbach und Ronneburg 2007 - Länge ca. 84 Minuten. (siehe auch Fundgrube)



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05. Oktober 2008

Jagd in Villmar


Jetzt sind wir schon mitten drin in der Jagdsaison. Nachdem am Tag der Deutschen Einheit in Rechtenbach geritten wurde, sattelten wir 2 Tage später, am 5. Oktober, unsere Pferde, um die Villmarer Jagd zu reiten. Auch hier mussten die Veranstalter einen Rückgang der Teilnehmer akzeptieren.
Leider hatte sich mein Pferd in Rechtenbach verletzt, sodaß ich auf die Teilnahme an der Jagd verzichten wollte, dies kam Brigitte Roggendorf zu Gehör - sie stellte mir ihr Pferd zur Verfügung und ich konnte mein Amt als Master bei dieser Jagd doch noch wahrnehmen. Tausend Dank, liebe Brigitte - das nenne ich Horsemanship!

Der Jagdtag begann mit der Hubertusmesse und dem Motto „Erntedankfest“ in der wunderschön herbstlich geschmückten Reithalle vom Markushof.

Bisher hatten wir bei allen Veranstaltungen schönes Wetter. Konnten wir zum Stelldichein noch den Jagdimbiss auf Einladung der Familie Schlesies bei trockenem Wetter geniessen, begann es jedoch zu Beginn der Jagd zu regnen und hielt penetrant an bis zum ersten Stopp. Erfahrene Jagdreiter wissen ja, wenn man erst einmal auf dem Pferd sitzt und den ersten Galopp hinter sich hat, ist das Wetter sowieso gleichgültig.
Für unsere Hunde war das Wetter optimal, sie waren im Gegensatz zu den Außentemperaturen „heiß“ und versprachen uns eine schnelle Jagd. Dadurch kam es, dass sie schon vor der ersten Schleppe abgingen, obwohl die Equipage harmonisch und kameradschaftlich zusammenarbeitete. Nachdem das Pack den ersten Dampf abgelassen hatte, gingen die Hunde gehorsam und sicher auf der Schleppe, vor allen Dingen aber schnell und laut.
Die Strecke war wieder abwechslungsreich ausgesucht mit bestem Geläuf und jagdlich massiven und einladenden Hindernissen. Musikalisch begleitet wurde die Jagdgesellschaft von den "Rallye Trompes de Baviere", es ist immer wieder ein Genuss, bei diesen auch auf der Strecke eifrig und gekonnt geblasenen Jagdsignalen in Villmar reiten zu können. Besonders stimmungsvoll empfanden wir dies bei einem kurzen Zwischenstopp oben auf der Burg Runkel.
Ein Wermutstropfen fiel nach Ende der Jagd in unsere freudige Stimmung über die gelungene Veranstaltung, als die Pferdefreunde König-Konrad Villmar nach 25 Jahren
darüber nachdenken, dieses zur Tradition gewordene Ereignis einzustellen. Wir hoffen doch sehr, dass damit noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Wulf R. Otto

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Eine Fotografin war in Villmar vor Ort und hat tolle Bilder gemacht, unter folgendem Link kann man die ansehen und auch bestellen:
http://www.browser-netzwerk.com/index.php?action=showgal&cat=229



03. Oktober 2008 – Tag der Deutschen Einheit

Jagd in Rechtenbach


Rechtenbach, auch ein Höhepunkt unserer Jagdsaison wurde traditionell am Tag der deutschen Einheit geritten. Bei bestem Jagdwetter gingen ca. 30 Reiter auf die Strecke.
Daraus sieht man, auch ein hervorragender Veranstalter wie Rechtenbach zieht nicht immer so viele Reiter wie früher an.
Die äußeren Bedingungen waren ausgezeichnet, ein griffiges und federndes Geläuf, wie immer massive und einladende Hindernisse, zum Teil neu erbaut, ließen uns freudig die Schleppen absolvieren. Wie immer war der überbaute Wassergraben ein Kriterium bei dieser Jagd. Ein kleiner Zwischenfall sorgte bei einigen Teilnehmern für Unverständnis. Auch bei dieser Jagd wurden schon junge Hunde in das Pack eingebunden, einer davon war in ein mit Maschendraht eingezäuntes Grundstück geraten und kam verständlicher Weise nicht mehr heraus. Also musste die Equipage umkehren und den Hund zum Ausgang locken. Dieser Aufenthalt passte besagten Teilnehmern nicht!
Die Veranstalter waren jedoch mit unserem Auftritt zufrieden und buchten bereits für das nächste Jahr.
Für die Bewirtung müssen wir den Veranstaltern wieder ein großes Kompliment machen. Es gab in dieser Saison erstmals Erbsensuppe aus der Gulaschkanone.
Als TM fühlten wir uns sehr wohl, am Stopp wurden wir bevorzugt bewirtet, unsere Pferde nahmen uns junge Damen ab und beim gigantischen Jagdfeuer gab es die obligatorische Flasche Jagdsekt, vielen Dank an die Veranstalter, wir kommen gerne wieder.

Wulf R. Otto

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27. September

Vereinsjagd auf dem Rosenhof in Büdingen


Da die für den Termin am 27.09.08 vorgesehene Jagd wegen Krankheit des Veranstalters ausallen musste, führten wir eine Vereinsjagd durch. Wir wünschen in diesem Zusammenhang unserem Jagdreiterfreund Günter Schumacher eine gute Besserung.
Die Jagd in Büdingen wurde kurzfristig geplant und durch die großzügige Spende unseres Mitgliedes Stephan Schimberg, dem wir großen Dank schulden, auch möglich. Das schöne Spätsommerwetter veranlasste sehr viele Meutemitglieder, unserem Aufruf zu folgen und sich jagdlich zu betätigen.
Unser Mitglied Karl-Heinz Knaf hatte dankenswerterweise und völlig unkompliziert
diesem Vorhaben zugestimmt, sodass wir eine sehr schöne Jagd reiten konnten, die von den Sprüngen her nicht so schwer war, das Gelände jedoch einige Ansprüche stellte. Nach den vorhergehenden Schauschleppen war dies eine gute Gelegenheit, die Form unserer Pferde und Hunde zu überprüfen.
Da die Jagd früh begann, waren wir auch etwas eher fertig und hatten noch Zeit für ein frisches Getränk, leckeres Essen und gute Gespräche.
Ein herzliches Dankeschön allen, die so schnell und unkompliziert mitgeholfen haben, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen: Karl-Heinz Knaf, die gute Seele Gabi, Stephan Schimberg, unserem Jagdhornbläser Daniel Schmidt und letztendlich den Vorstandsmitglieder, die sich ebenfalls finanziell einbrachten. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man sich bei unvorhergesehenen Ereignissen auf so viele Menschen verlassen kann.

Wulf R. Otto

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21. September 2008

"Das Fürstliche Gartenfest" in Schloss Wolfsgarten


In großer Vorfreude fuhren die Taunusmeutereiter mit ihren Pferden und Hunden zum Fürstlichen Gartenfest nach Schloss Wolfsgarten bei Langen, wo S.K.H. Moritz Landgraf von Hessen im Schlosspark seiner Residenz nun schon zum zweiten mal eine außergewöhnliche Gartenausstellung veranstaltete.

Gegenüber dem Vorjahr hatten wir das Programm etwas umgestellt. Begleitet von den stimmungsvollen Jagdsignalen der Parforcehorn-Bläser „Rallye Rheingau“ stellten wir unsere Hunde zu Beginn im Appell vor. Es war schon ein imponierendes Bild, wie wir im Trab und in Formation auf das Schloss und die Zuschauer zuritten. Nach Vorstellung der Equipage durch unseren ehemaligen Master Jochen Kraft, der dankenswerterweise die Kommentierung übernommen hatte, ritten wir noch einige Runden in Formation. Damit wollten wir unser Pack erst einmal als „Kuschelhunde“ vorstellen, um sie anschließend als echte Jagdhunde zu präsentieren. Die beabsichtigte Schauschleppe im weitläufigen Schlosspark ging aber gründlich in die Hose. Die Gründe dafür sind vielfältig: die vielen Zuschauer im Park, die auch über die Schleppe liefen, dazu die im Gegensatz zu einer Jagd kurze Schleppe haben unsere Hunde etwas verwirrt. So kam es, dass ein Teil des Packs die Schleppe vorwärts lief, der andere Teil lief zum Ende der Schleppe rückwärts. Was unsere Equipage als Katastrophe empfand, nahmen die Zuschauer humorvoll und mit großer Heiterkeit auf. Zeigte es doch, dass unsere Hunde keine Maschinen sind und ein Eigenleben besitzen. Mit Verwunderung stellten sie fest, dass beim Curée die Hunde vollzählig versammelt waren und quittierten das mit viel Applaus.

Die Organisatorin der Veranstaltung, Gräfin von Faber-Castell war begeistert von unserem Auftritt und versprach uns, dass wir auch im nächsten Jahr wieder im Schlosspark Wolfsgarten reiten dürfen, uns hat es großen Spaß gemacht, wir kommen gerne wieder. Herzlichen Dank.

Wulf R. Otto

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14. September 2008

Landpartie Schloss Büdingen


Am letzten Sonntag ritten wir ein weiteres Mal die Landpartie in Büdingen. Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto: Genießen - Verweilen - Staunen - Entdecken - Einkaufen.
Ein wenig Nervenkitzel war schon im Spiel, denn am Freitag fiel 60 ltr/qm Regen und das Ausstellungsgelände war überschwemmt. Die Veranstalter überlegten, alles abzusagen. Da sich aber das Wetter besserte, konnten wir am Sonntag reiten.

Los ging es wie immer auf dem Rosenhof und nach 4 Schleppen erreichten wir den Schlosspark. Auf die gute Stimmung drückte die Tatsache, dass ein Pferd unterwegs einen Aortariss erlitt und verstarb. Im Schlosspark selbst wurde noch eine Schleppe gelegt und mit Begleitung eines Bläserchors das Curée gereicht. Während unseres Auftritts kommentierte unser Master Klaus Felgenhauer fachmännisch gekonnt alle Dinge rund um die Jagdreiterei und konnte auch unter den Zuschauern unseren ehemaligen Master Elmar Welling begrüßen. Es war sehr stimmungsvoll und ist immer wieder ein tolles Bild: Hunde und Pferde vor dem Teich im Schlosspark, dazu die Bläser und im Hintergrund das alt-ehrwürdige Schloss mit den vielen weißen Zelten der Ausstellung.
Bei solchen Veranstaltungen mit viel Öffentlichkeit ist immer wieder festzustellen, welche Faszination für die Menschen von den Hunden ausgeht. Es ist schön, in die lachenden Gesichter und strahlenden Augen zu schauen.

Die Veranstaltung klang für uns aus auf der Terasse vom Rosenhof, Spießbraten mit hausgemachtem Kartoffelsalat - dazu ein frisch gezapftes Bier - vielen Dank liebe Familie Knaf, es war wieder schön bei Euch.

Wulf R. Otto

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06. September 2008

„110 Jahre Bad Homburger Reitverein“ und „Jagdhornbläserkonzert Dreieich“


An diesem Tag hatten wir eine Doppelveranstaltung. Am Nachmittag waren wir bei der Jubiläumsfeier „110 Jahre Bad Homburger Reitverein“ eingeladen und abends gestalteten wir das „Jagdhornbläserkonzert Dreieich“ mit.
In Bad Homburg wurde die Meute wegen der beengten Platzverhältnisse im Appell vorgestellt, in Dreieich auf der alten Burg zeigten sich die Hunde zwei Mal, einmal um das Thema Schleppjagden zu behandeln und zweitens zum Halali und Curée der Hunde. Es ist immer wieder erstaunlich, dass dieselben Hunde, die mit großer Jagdpassion und hoher Geschwindigkeit auf die Schleppe gehen, sich bei anderen Gelegenheiten wie Schmusehunde aufführen.

Bei beiden Veranstaltungen agierten wir vor viel Publikum, auch dies war für unsere Hunde keine Problem und uns machte es große Freude.

Wulf R. Otto

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23. – 24.August 2008

Trainingstage in Schöffengrund-Schwalbach


Um die weißen Flecken auf unserem Terminkalender im Monat August etwas bunter zu gestalten, luden die Familien Gabriel, Krell und Lingelbach zu einem Trainingswochenende nach Schöffengrund-Schwalbach ein.
Im Gegensatz zum Vorjahr hatten wir Glück - es regnete zwar nicht, aber wegen dem wechselhaften Wetter wurde der liebevoll ausgerichtete Sektempfang kurzerhand in die Reithalle verlegt. Zum Stelldichein fanden sich dann alle Reiter wieder unter den mächtigen Eichen ein, die Temperaturen waren frisch, ideal für die Pferde und für unsere Hunde. Sie liefen sicher, schnell und laut auf den sehr passend ausgesuchten Wald- und Wiesenschleppen.
Große Freude bereitete uns unser Hundejungvolk. Die Championesse Marie und ihre Geschwister sind nicht nur wunderschöne Hunde, sie scheinen auch passionierte Jagdhunde zu werden, gleiches trifft auch auf unseren M-Wurf zu.

Samstags abends trafen wir uns wie im Vorjahr in der Pizzeria in Schwalbach, trotz den nicht gerade sommerlichen Temperaturen saßen wir in fröhlicher Runde zusammen. Elli Mattern kam von der Ronneburg angefahren und K.E. Henrich, der Vorsitzende vom RV Schwalbach hat nicht nur mit seiner Tochter an den Jagden teilgenommen, er kam auch am Abend noch mit seiner Familie zum Feiern zu uns.
Mit der Beteiligung beim Jagen und Feiern zeigten sich die Gastgeber zufrieden, am Sonntag hatte unser Mitglied Ellen Weber ihre erste Jagd hinter der Taunusmeute geritten, offensichtlich mit große Freude!
Als Dankeschön für die Ausrichtung der Trainingstage überreichte der Präsident den Ehefrauen der gastgebenden Familien einen Blumenstrauß in Meutefarben, ganz herzlichen Dank für die liebevolle Bewirtung und die gelungenen Veranstaltungen.

Wulf R. Otto

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28. Juli - 02. August 2008

Trainingstage Menzingen


In der letzten hessischen Ferienwoche versammelten sich Mitglieder, Paten und Freunde der Taunusmeute zu der traditionellen Trainingswoche auf dem Hofgut Menzingen bei Familie Kurz, nach Aussage von Ursel war es bereits das 35. Treffen!
In diesem Jahr eine wahrhaft heiße Geschichte, welche sich in Temperaturen bis zu 35 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit und schwüler Luft ausdrückte. Zum Glück gab es genug Bier, aber auch andere Flüssigkeiten.
Im Vordergrund stand natürlich die Hundearbeit. Am Vormittag Arbeit zu Fuß und nachmittags entweder Jagd oder Ausritt mit den Hunden. Die intensive Arbeit hat sich gelohnt: Bei der Eröffnungsjagd am Freitag liefen 7 unserer 10 Junghunde. Ein Ergebnis, von dem wir begeistert waren. Bemerkenswert bei der Eröffnungsjagd ist auch die Tatsache, dass alle Reiter, inkl. Marcia auf Pony Röschen, alle Sprünge überwunden haben. Dieser Hinweis auf die Sportlichkeit der TM- Reiter muss einfach sein.

Ein Höhepunkt der Menzinger Tage war unbestritten die Amazonenjagd. Seit langer Zeit bzw. überhaupt konnten die Damen eine komplette Mannschaft stellen. Das Motto war natürlich 40 Jahre Taunusmeute. Das drückten nicht nur ihre T-Shirts aus, auch die Pferde gingen in TM-Farben mit Hinweisen auf unser Jubiläum. Ein großes Lob erhielt die Damenequipage unter Führung von Anneliese Otto für die Durchführung der Jagd. Mit großer Ruhe und Souveränität wurden die Hunde geführt und sie gingen ganz sicher auf der Fährte.
Die beiden ersten Jagden - Sommerschleppe und Amazonenjagd - litten unter den heißen Temperaturen. Die Masterschaft nahm natürlich Rücksicht auf die Verhältnisse und brachte die Hunde gut über die Runden. Zum Glück regnete es am Tag der Eröffnungsjagd und die Temperatur sank etwas. Die Hunde dankten es mit schnellem Lauf und deutlichem Geläut auf der Schleppe.
Bisher wurde nur von Arbeit und Sport berichtet.

Selbstverständlich kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Am Montagabend waren wir bei unseren Mitgliedern Alexandra und Lars auf dem Anwesen von Bettina Zipp eingeladen. Als Sahnehäubchen zeigte uns Lars den Film von der Jahrestagung der deutschen Meute bei uns in Wetzlar. Wir hatten alle Spaß daran und konnten noch einmal feststellen, welch großartige Veranstaltung die Mitglieder der Taunusmeute auf die Beine gestellt haben.
Zur Sommerschleppe wurden wir von Elli Mattern, den Familien Felgenhauer und Lehr eingeladen, bei der Amazonenjagd waren wir natürlich Gäste unserer Damen. Den Stopp sponserte wie schon üblich unser Leibkoch Fritz Zorn, der Johann Lafer der Taunusmeute, bei dem wir uns auch an den freien Abenden in seiner Besenwirtschaft trafen. Er wurde bestens unterstützt von Paul und seinen Freunden, die uns auch mit Jagdsignalen erfreuten.

Die Eröffnungsjagd übernahm die Taunusmeute aus Anlass des 40. Jubiläums mit großzügiger Unterstützung der Familie Belling aus Potsdam.
An dieser Stelle dankt der Vorstand ganz herzlich allen Sponsoren, die damit erheblich zum Gelingen der geselligen Stunden beigetragen haben. An Ort und Stelle wurde ihnen schon mit Worten und Blumen gedankt.
Eine Geschichte gilt es von den Menzinger Tagen noch zu berichten. Zu Gast war die Familie Belling mit Tochter Marcia aus Potsdam. Herr Belling hatte angefragt, ob sie an unserer Trainingswoche auch ohne Pferd teilnehmen dürften. Wir konnten der Tochter ermöglichen, dass sie immer etwas zu reiten hatte und an allen drei Jagden teilnehmen konnte. Ganz besonders ist das Moritz Gabriel zu verdanken, der Marcia sein Röschen für die Jagden zur Verfügung stellte. Wir lernten in Bellings sympathische Menschen kennen, die sich ohne Vorbehalt in die Abläufe der Meutetage einpassten und glücklich darüber waren, das Zusammenwirken in der Meute, bestehend aus Hunden, Pferden und Menschen über einen längeren Zeitraum zu erleben. Um eine dauerhafte Verbindung zu schaffen, kam von der Familie Belling der Wunsch, eine Patenschaft zu übernehmen. Diesem Wunsch kamen wir gerne nach und nun ist Marcia Patin unserer Mella, einer Hündin aus unserem in Schwarzenstein ausgezeichneten Prachtwurf.
Die Menzinger Tage sind harmonisch zu Ende gegangen. Kleine Meinungsverschiedenheiten, verständlich, wenn so viele Individualisten so lange beisammen sind, wurden in persönlichen Gesprächen ausgeräumt.

Unsere Master waren von unseren Damen bei der Amazonenjagd so begeistert, dass sie ihnen eine komplette Jagd schenkten. Dieses Geschenk wurde von den Amazonen begeistert angenommen, die Jagd wurde von unserer Julia akquiriert und soll am 18.10.08 auf dem Rosshof in Diedenbergen statt finden. Nun hoffen wir auf große Beteiligung - aber auch von möglichst vielen weiblichen Jagdreiterinnen!

Einen Mann, der sich der Meute eng verbunden fühlt, möchten wir noch erwähnen, Werner Fritsch... Er ist vor Ort und bereitet die Woche sorgfältig vor. Selbstverständlich ist das nicht, er ist immer da, wo er gerade gebraucht wird, egal ob Kühlwagen samt Inhalt, die Schleppen gemeinsam mit Johann aussuchen oder mit seiner Frau Carmen für Blumen, Sektgläser und Abtrockentücher sorgen, toll, daß wir so liebe und zuverlässige Menschen haben. Wir sind darüber sehr froh und danken ganz herzlich für diesen besonderen Einsatz und die freundschaftliche Verbundenheit.

Unser langjähriger Geschäftsführer und Präsident Ulrich Förster hat seine Mitgliedschaft in der Meute gekündigt. Wir bedauern das sehr. Der Präsident hat ihm in einem Schreiben für seine langjährige, aufopferungsvolle Tätigkeit gedankt.

Nun gilt unsere ganze Konzentration den Herbstveranstaltungen. Um die weißen Flecke im Augustkalender etwas bunter zu gestalten, werden wir am 23./24.08.08 zwei Trainingsjagden in Schwalbach reiten. (nähere Einzelheiten bei der Geschäftsstelle)
Der Rückblick auf das bisher abgelaufene Jahr 2008 mit erfolgreicher Hundearbeit im Frühjahr, Meutehaltertagung im April, vieler jagdlicher Veranstaltungen, der Junghundeschau in Schwarzenstein, sowie der Trainingswoche in Menzingen sollte uns viel Rückenwind geben und Schwung, um auch die Herbstveranstaltungen erfolgreich zu bestehen. Dabei wird auch der Spaß an unserem Sport nicht zu kurz kommen.

Wir sehen uns und würden uns auch über die Beteiligung unserer nicht reitenden Mitglieder sehr freuen, alle sind eingeladen - kommt und erfreut Euch an unseren tollen Hunden!

Wulf R. Otto

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04. - 05. Juli 2008

Junghundeschau 2008 der Fachgruppe Jagdreiter im DRFV
- Fachgruppe Meutehalter -
ausgerichtet durch den RWS auf Haus Schwarzenstein



Wie alljährlich besuchte die Taunusmeute am ersten Juliwochenende die Junghundeschau auf Haus Schwarzenstein. An Bord des Meutewagens waren 10 Junghunde des L- und M- Wurfes (6 Hündinnen, 4 Rüden). Die Begleitung bestand aus Fam. Gabriel, Eva-Maria Vorwerk und dem Ehepaar Otto. Am Freitagnachmittag wurden die Hunde auf Identität, die Korrektheit der Gebisse und der Geschlechtsmerkmale überprüft. Bei unseren Hunden war alles OK, bis auf die Tatsache, dass bei Lumbes kein Chip gefunden wurde. Aber man glaubte uns, dass es dieser Hund ist.

Nach Bezug des gemütlichen und langjährigen Quartiers bei Fam. Schlümer, besuchten wir den Empfang mit Buffet des RWS im Wasserschloss Haus Schwarzenstein. Bei der Begrüßung erwähnte der Präsident der deutschen Schleppjagd vereinigung, Stefan Entel, noch einmal die hervorragende Organisation der Meutetagung 2008 durch die Taunusmeute und bedankte sich im Namen der Meutehalter dafür. In ungezwungener und freundschaftlicher Atmosphäre haben wir die wunderbare Gastfreundschaft genossen, spät endete der schöne Abend!

Nach einem ausgiebigen Frühstück bei Frau Schlümer und der rechtzeitigen Ankunft unseres Masters Thomas Lingelbach aus USA stellten wir uns mit unseren Hunden der Bewertung von zwei englischen Richtern. Unsere Rüden erhielten 3 mal genügend (Lumbes, Leines, Mirko) und einmal gut (Ludwig). Bei den Hündinnen war es wesentlich spannender, Luzie und Martha erhielten genügend, die übrigen vier gut und kamen somit in den Endring. Dort war in der Championatswertung die TM mit vier Hündinnen unter den acht Kandidatinnen vertreten. Die extra angereisten Paten, Ehepaar Linden und Ehepaar Ramb, haben die Bewertungen mit viel Stolz begleitet.
Miss Marple und Mella blieben bei gut, Mette und Marie erhielten sehr gut und die Krönung: unsere Marie wurde Championesse des Jahres 2008.
Außerdem erhielt der Präsident der TM den Wanderpokal für die beste Aufzucht. Bei der Überreichung erwähnte Stefan Entel, dass nach der gelungenen Meutetagung dieser Erfolg das Sahnehäubchen für ein bisher sehr erfolgreiches Jahr der TM sei. Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Dieser großartige Erfolg ist neben dem genetischen Material auf die intensive Arbeit mit den Hunden zurückzuführen. Seit Weihnachten haben die Master unter Leitung von Klaus Felgenhauer zahlreiche Mitglieder motivieren können, an der Hundearbeit teilzunehmen und somit einen optimalen Erfolg erzielt. Daneben hat unser Huntsman Peter Gabriel individuell und gezielt mit den Hunden gearbeitet. Im Ergebnis zeigt sich, unser Motto „Wir sind ein Team“ hat sich bewährt und wir sind damit erfolgreich.

Allen, die sich an dieser Arbeit beteiligten, gilt ein herzliches Dankeschön. Gemeinsam können wir feststellen, dass diese Treffen nicht nur viel Spaß machten, sondern auch das freundschaftliche Miteinander förderten.

Wulf R. Otto

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22. - 25. Mai 2008

Trainingstage Lauterbach 2008


Ab Fronleichnam bis Sonntag versammelten sich die TM Mitglieder zu den traditionellen Trainingstagen in Lauterbach. Es war das 27. Treffen in Folge und man kann jetzt schon sagen - es war ein Höhepunkt dieses Jahres. Die Stimmung bei den Teilnehmern war sehr harmonisch, die Jagden sehr sportlich, das Wetter konnte nicht besser sein und die Stars waren wieder einmal unsere Hunde (Reinhold wird es gesehen haben.

Unser Ehrenpräsident Wulf Böhmcker hatte die Organisation der Gesamtveranstaltung übernommen und reizvolle Schleppen ausgesucht. Erwähnenswert ist das besonders aus dem Gesichtspunkt, dass unsere Hunde zwar schnell und sicher auf der Schleppe gehen, aber einfach zu leise waren. Durch Umstellung des Schleppverhaltens und Verdünnung der Losung in Verbindung mit diesen anspruchsvollen Schleppen konnten wir unsere Hunde mit herrlichem Geläut durch den Vogelsberg jagen hören.

Auf den Schleppen begleiteten uns die langjährigen Meutefreunde Bernd Petruschke und Graf Westerhold. Um die Genehmigungen kümmerten sich Angelika und Ulrich Förster. Allen ein herzliches Dankeschön.
Auch unseren Gastgebern haben wir herzlich zu danken. Die Ehepaare Böhmcker und Albrecht luden zu den Stopps ein, die Begrüßung am ersten Tag richtete Anneliese Otto aus Anlass ihres 60. Geburtstages aus. Am Freitagabend lud die Taunusmeute alle Teilnehmer zur Feier ihres 40. Jubiläums zu einem Buffet ein.
„Sigi“ Schmelz hat uns den Abend mit seiner Musik stimmungsvoll unterhalten, sogar zum Tanz konnte er animieren, ihm gilt unser herzlicher Dank für die schönen Stunden.

Über unsere Hunde wurde schon berichtet. Das ist jedoch noch nicht alles. Die Junghunde des L-Wurfes gingen alle drei Jagden mit und arbeiteten auch schon auf der Fährte mit. Den Hunden des M-Wurfes galt unsere Fußarbeit am Vormittag und die Fortschritte machten die Verantwortlichen froh.

Im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall Veränderungen geben. Die Stallungen auf dem Gutshof fallen weg. Unser Ehrenpräsident wird dann 80 und will sich verständlicher Weise zurückziehen, er wird aber sicherlich nicht in der Deckung verschwinden. Trotzdem sollte man so einen traditionellen und langjährigen Trainingsplatz nicht einfach aufgeben. Ganz sicher können wir auch mit der Unterstützung von Herrn Bürgermeister Vollmöller rechnen, wie er uns bei seinem Besuch zu Beginn der Veranstaltung wissen ließ.

Dieser Bericht soll enden mit einem Ausspruch unseres Ehrenpräsidenten Wulf Böhmcker:
„Taunusmeute-nette Leute“.

Allerdings müssen wir noch ein paar wichtige Termine bekannt geben. Bis zur Junghundeschau wollen wir noch intensiv mit unseren Junghunden arbeiten.
Folgende Termine wurden festgelegt:
01.06. 10:00 Uhr
07.06. 14:00 Uhr
29.06. 10:00 Uhr

Wulf R. Otto

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10. Mai 2008

Geburtstagsjagd Willibald Müller


Sein 40. Geburtstag war zwar schon am 23.04. 2008, aber das Wetter gefiel uns an diesem 10.05. wesentlich besser. Herrlicher Sonnenschein lag über dem Hofgut Hauenstein als wir uns zur Geburtstagsjagd versammelten.
Die Anforderungen waren ganz der Auffassung unseres Gastgebers und Vizemasters entsprechend sehr sportlich.
Am Aufbau der Hindernisse gab es nichts auszusetzen, sie waren massiv und fair gebaut. Die Streckenführung ging entsprechend der Geländeformation fast nur bergauf oder bergab, eine große Herausforderung für die Pferde zu dieser frühen Jahreszeit (rein jagdlich gesehen).
Ein leichter bis mäßiger Wind machte die sommerlichen Temperaturen erträglich und der Veranstalter hatte ausreichend Wasser für die Hunde zur Verfügung gestellt. Die Erfrischungen versetzten die Hunde in die Lage, auf allen Schleppen ihr Bestes zu geben und sogar unsere Junghunde hielten die volle Jagd durch.
Dem Schleppenleger war der 13-jährige Johannes mit seinem Pony zur Begleitung gegeben worden. Der Junge ritt schneidig alle Hindernisse vorweg an, dass es eine Freude war. So einen Schleppenbegleiter wünscht man sich bei jeder Jagd.

Der herrliche Jagdtag klang aus bei einem Barbecue auf der Terasse des Hauensteiner Reiterstübchens. Hier liefen die Jagdreiter und Gäste noch einmal zu großer Form auf (Ramazotti war alle!) und die Feier endete in den frühen Morgenstunden.

Herzlichen Dank an Charlotte und Willibald für die gelungene Geburtstagsfeier. Als Geschenk erhielt Willibald von seinen Taunusmeutefreunden/dinnen einen Aufenthalt mit seiner Charlotte auf dem Rehrhof in der Lüneburger Heide, diesmal aber bei schönem Wetter.


Wulf R. Otto

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25. - 27. April 2008

Jahrestagung der Deutschen Meuten 2008


Die weitgereisten Teilnehmer der Meutetagung trafen sich am Freitagabend, den 25.04.08 in Herborn im Gutshofrestaurant zu einem gemütlichen, zwanglosen Beisammensein. So konnte man in entspannter Atmosphäre heiteres oder auch fachliches besprechen.

Der Samstagmorgen war dem Mastergespräch vorbehalten. Durch die Anreise am Vortag und nach einem guten Frühstück waren alle Teilnehmen pünktlich und fröhlich zur Stelle. Auf Inhalte der Fachveranstaltungen möchten wir an dieser Stelle nicht eingehen, das wird durch die Medienbeauftragte der Schleppjagdvereinigung geschehen.

Im Anschluss an das Mastergespräch fuhren die Teilnehmer in Bussen zum Kennel nach Wetzlar-Magdalenenhausen, wo sie von der Bläsergruppe Rallye Rheingau musikalisch begrüßt wurden. Der Präsident Wulf R. Otto konnte als Gäste u.A. Herrn Oberbürgermeister Wolfram Dette, Herrn Ersten Bürgermeister Lattermann, die heimische Bundestagsab-geordnete und Mitglied unserer Meute, Sibylle Pfeiffer, den Geschäftsführer des Hessischen Reit- und Fahrverbandes, Herrn Robert Kuypers, sowie den Vorsitzenden der Naturlandstiftung, Herrn Horst Ryba begrüßen. Eine ganz besondere Freude war uns allen, das Gründungsmitglied Uwe Detlef Ruge in unserer Mitte zu haben. Der Präsident überreichte ihm einen Erinnerungsteller für seine 40.jährige Treue zur Taunusmeute.
In seinem Grußwort wies Herr Oberbürgermeister Dette u.a. auf die sinnvolle Nutzung des ehemaligen Kasernengeländes durch die Taunusmeute hin und überreichte einen Scheck an den Präsidenten. Weitere Geschenke erhielt die Meute von Stefan Entel, dem Vorsitzenden der Schleppjagdvereinigung, vom Hessischen Reit- und Fahrverband, von der Naturlandstiftung. Herzlichen Dank dafür.

Der Höhepunkt dieser Veranstaltung war die Schauschleppe, die unsere Damen in Kostümen aus Sissis Zeiten präsentierten. Besser, als hier in Worten werden die Bilder das Besondere der Vorstellung zum Ausdruck bringen. Erwähnenswert ist sicherlich, dass mit Christin Zeh und Brigitte Roggendorf zwei inzwischen junge Frauen und Mütter teilnahmen, die schon vor 10 Jahren bei der Meutetagung in der Jugendequipage ritten, außerdem komplettierte die Equipage Sibylle Schlesies, deren Vater langjähriger Schleppenleger der Meute war. Soviel zur Tradition der Taunusmeute. Die Equipage wurde angeführt von Anneliese Otto als Masterin. Obwohl das nicht ihr alltäglicher Job bei Jagden ist, war ihre Führung dank 268 gerittenen hinter der Taunusmeute überzeugend. Unsere Hunde wussten, auf was es vor diesem fachkundigen Publikum ankam und lieferten eine fehlerfreie Schleppe ab, die von den Bläsern musikalisch begleitet wurde. Ein Kompliment auch unseren Damen, die zwar mit viel Herzklopfen aber dennoch souverän ihre Aufgabe bewältigten.

Für manchen, der noch gern ein Bier getrunken und die wunderbare Atmosphäre am Kennel genossen hätte, viel zu schnell, mussten wieder die Busse bestiegen werden und die Fahrt ging in das Landgestüt nach Dillenburg. Dort empfing Landstallmeister Xanke die Teilnehmer und führte sie durch das Gestüt, um Geschichtliches, die Hengste, sowie die heutigen Aufgaben dieser Institution zu erklären. Höhepunkt und Abschluss dieses Besuches war die Quadriga in einem römischen Kampfwagen, gezogen von vier Kaltblütern. Man kann sich vorstellen, welch weiche Knie die Gegner bekamen, wenn 3,5 Tonnen Pferde auf sie losstürmten.

Der Abend war einem festlichen Dinner im Gutshofhotel vorbehalten, das dann mit einem fröhlichen Beisammensein an der Hotelbar endete.

Die Meutetagung 2008 fand ihren Abschluss am Sonntagmorgen mit der Mitgliedergliederversammlung. Hier wurde dem Präsidenten von Stefan Entel eine Ehrenurkunde zum 40-jährigen Bestehen der Taunusmeute überreicht.
Die Tagung endete mit einem kleinen Imbiss, wonach sich die Teilnehmer schnell verabschiedeten und die Heimreise antraten.

Um die Stimmung dieser Jahrestagung zu verdeutlichen, hier einige Aussagen der Teilnehmer:
- Stilvolle Veranstaltung in familiärer Atmosphäre
- Beste Meuteveranstaltung der letzten Jahre
- Vorher: Das wäre die erste Schauschleppe, die klappt. Hinterher: Glückwunsch zur gelungenen Schauschleppe
- Schade, dass wir weiter nach Dillenburg mussten. - Wir hätten gern noch länger die wunderbare Atmosphäre am Kennel genossen und das Erlebte nachklingen lassen.
- Ein großartiges Programm, dass sehr entspannt und ohne Hektik präsentiert wurde
- Kompliment an Dich und Dein Team
- Eure Hunde in Topverfassung, schnell und sicher auf der Fährte
- Herzlichen Dank für die phantastische Organisation und Durchführung der Veranstaltung
- Wir sind glücklich, dass wir eure Gäste sein durften
- Es fiel angenehm auf, dass sich von euch niemand positionieren wollte, sondern wir Gäste eurer Meute waren.

Zum guten Gelingen der diesjährigen Meutetagung trug Anneliese Otto trotz ihrer starken beruflichen Belastung mit großem Engagement bei, das verdient ein herzliches Dankeschön aller Mitglieder der Meute an unser „Annychen“.


Wulf R. Otto
Präsident


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20. April 2008

Frühjahrs-Schleppjagd Driedorf 2008


Traditionell trafen sich am Sonntag, den 20.4.2008 die Taunusmeute mit Reitern aus dem Westerwald zur Frühjahrsjagd in Driedorf. War in 2007 zu diesem Zeitpunkt herrliches Frühsommerwetter, so hatte es in diesem Jahr vorher viel geregnet. Am Jagdtag hatten wir zwar Sonnenschein, der Boden war jedoch streckenweise problematisch. Zur Erleichterung aller gab es zwar verlorene Eisen, aber größere Verletzungen der Pferde waren nicht zu beklagen.

Unsere Hunde gingen nach der Winterpause und zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht ganz spursicher, ein „Ausreißer“ musste zurück zum Pack „gebeten“ werden.

Es ist immer wieder schön, die Driedorfer Schleppen auf den Höhen des Westerwaldes mit ihren zahlreichen und einladenden Sprüngen zu reiten. Beim Halali waren am Ende die Veranstalter sowie auch die Equipage glücklich und zufrieden mit dem Ablauf der Jagd, herzlichen Dank für die Einladung, wir freuen uns auf 2009.

Wulf R. Otto

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11. - 13. April 2008

JAGDREITERLEHRGANG



Wer den Wetterbericht im Voraus unseres Lehrgangs vom 11.-13.04.08 hörte, der glaubte sicherlich nicht an eine geregelte Durchführung. Das mag auch der Grund sein, warum sich von 19 Anmeldungen 6 Teilnehmer wieder abmeldeten.
Dennoch wir hatten großes Glück, am Freitag war es bedeckt, aber trocken, am Samstag schien den ganzen Tag die Sonne und am Sonntag hatten wir von beidem etwas.
Der Freitagvormittag begann nach einer kurzen Vorstellung der Teilnehmer mit dressurmässiger Arbeit, wobei Lehrgangsleiter Wulf R. Otto insbesondere auf Sitz- und Haltungsfehler achtete und diese korrigierte. Es wurde Wert auf schwungvolle Bewegungen und Durchlässigkeit der Pferde gelegt.
Der Nachmittag war dem Geländetraining vorbehalten. Zuerst wurde Gruppenarbeit der Teilnehmer in allen drei Gangarten praktiziert. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten gelang der Truppe ein Gruppengalopp in breiter Front, kein Pferd stürmte davon und jedes blieb an seinem Platz. Das Springtraining über feste Hindernisse wurde sehr behutsam durchgeführt, denn durch den Regen der vorhergehenden Tage war der Boden recht nass und tief. Hier wurde auf Sitz und Einwirkung vor und über dem Sprung geachtet und gegebenenfalls korrigiert.
Der Samstag galt der Wiederholung vom Vortag und Festigung des Gelernten in Verbindung mit gesteigerten Ansprüchen.
Das Ergebnis der Trainingstage war erfreulich, kein Pferd hatte sich verletzt, die Reiter/innen haben dazu gelernt, die Pferde gingen besser und alle hatten eine Menge Spaß.
Am Sonntag wurde das Gelernte in Form einer leichten Frühjahrsjagd in die Praxis umgesetzt. Im Pack gingen die ersten Junghunde mit. Sie integrierten sich zur Zufriedenheit von Master und Huntsman gut in die Meute, eine Bestätigung der erfolgreichen Winterarbeit.
Etwas sehr Erfreuliches zum Abschluss des Lehrgangs, als neues Mitglied konnten wir die Teilnehmerin Christel Heipertz-Hengst in der Taunusmeute begrüßen, Horrido und allzeit gut Jagd.
Ein herzliches Dankeschön geht an unser Mitglied Karl-Heinz Knaf, wie im Vorjahr durften wir seine Anlage mit den vielseitigen Geländehindernissen nutzen.
Der Jagdausklang fand in gemütlicher Runde auf der Terrasse statt und gab Gelegenheit, 3 ereignisreiche Tage Revue passieren zu lassen.

Wulf R. Otto


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11. - 13. April 2008

Einladung JAGDREITERLEHRGANG


Nach der erfolgreichen Arbeit mit Reitern und Pferden anlässlich des Jagdreiterlehrganges im letzten Jahr, wollen wir in diesem Jahr eine Neuauflage auf dem Rosenhof in Büdingen starten.
Lehrgangsleiter ist Wulf R. Otto, in seiner aktiven Zeit Bezirksmeister Lahn-Dill und zweimal Vize-Hessenmeister in der Vielseitigkeit, heute Präsident der Taunusmeute e.V.
In der Ausbildung wird Wert auf die dressurmässige Arbeit gelegt, um anschließend im Gelände rhythmisches Galoppieren und flüssiges Überwinden der Hindernisse zu praktizieren.
Ziel des Lehrganges soll sein, dass jeder Reiter mit seinem Pferd besser zurecht kommt als zuvor. Wir wollen individuelle Fehler abstellen und zusammen viel Spaß haben.
Als Abschluss des Lehrgangs wird am Sonntag eine leichte Frühjahrsjagd hinter der Taunusmeute geritten.

Die Lehrgangsgebühren betragen 100.- Euro, darin enthalten sind :
Lehrgangsgebühren
Jagdgeld
Ein Jagdfrühstück am Sonntag vor der Jagd

Für Unterbringung und Verpflegung von Ross und Reiter muss jeder Teilnehmer selbst sorgen.
Die Pferde können in begrenzter Zahl auf dem Rosenhof untergebracht werden.
Für die Reiter stehen nachfolgende Gasthöfe und Pensionen in Büdingen bereit:
1. Schlossstuben, Schlossgasse 14, Tel. 06042-97051
2. Bleffe, Altstadt 21, Tel. 06042-2508
3. Saline, An der Saline 9, 06042-2359

Anmeldungen bitte an die Geschäftsstelle:
Taunus-Meute e.V.
Wulf R. Otto
Burger Hauptstr. 14b
35745 Herborn-Burg
Tel+Fax: +49 2772 63310
Mobil: +49 171 5223876
Email: info@taunusmeute.de
Internet: www.taunusmeute.de



05. April 2008

Ausritt mit den Hunden bei Fam. Schmidt in Mittenaar-Bicken


Zum Training der Hunde sind wir mit einem Teil unserer Junghunde nun bereits zum dritten mal bei unserem Mitglied Daniel Schmidt geritten. Die Veranstaltung lief genau so ab, wie es sich der Master Klaus Felgenhauer vorgestellt hatte.

Der Ausritt begann erst einmal mit gekoppelten Junghunden, die später losgebunden wurden und sehr schön im Pack mitliefen. Erst als es ihnen langweilig wurde und sie spielen wollten, gingen sie aus dem Pack heraus, um auf der Wiese zu toben.
In Anbetracht ihrer guten Arbeit zuvor wurde ihnen das gestattet.

Der Abschluss fand wie immer am Schmidt`schen Stall statt. Marianne Schmidt hatte wieder bestens für das Wohl der Teilnehmer gesorgt, von Daniel kamen die Jagdsignale auf dem Parforcehorn geblasen, herzlichen Dank dafür.
Für uns ist das eine sehr gute Gelegenheit, in fremden Gelände die jungen Hunde zu trainieren, wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Wulf R. Otto

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08. März 2008

Jahreshauptversammlung 2008


Zur diesjährigen JVH versammelten sich die Meutemitglieder am Kennel (Zwinger) in Magdalehnenhausen, um die Hunde zu besuchen, einen Schluck auf die neue Jagdsaison zu trinken und sich nach der langen Winterpause zu freuen, die übrigen Reiter und Fans wiederzusehen.
Zur eigentlichen Tagung trafen wir uns anschließend im Cafe Waldhof.
Präsident Wulf R. Otto eröffnete die Versammlung und stellte Beschlussfähigkeit fest. In seinem Jahresbericht wurden die Aktivitäten des letzten Jahres aufgelistet. Die Veranstaltungen konnten beträchtlich auf 27 erhöht werden, damit stiegen die Einnahmen aus Jagdgeldern, weitere Einnahmeerhöhungen ergaben sich aus Patenschaften für unsere Hunde. Auf der Ausgabenseite konnte beim Hundefutter durch günstigeren Einkauf gespart werden, ebenso waren die Tierarztkosten erheblich geringer. Höhere Kosten ergaben sich durch überfällige Reparaturen am Hundetransporter und am Kennel.
Die Bilanz zeigt, daß noch Handlungsbedarf besteht - aber der Vorstand ist optimistisch, diesen begonnenen und erfolgreichen Weg fortzuschreiten.
Den sportlichen Bereich behandelten die Master. Von den 27 Veranstaltungen waren 18 gezählte Jagden, die alle von unserem Präsidenten geritten wurden, die übrigen waren Schauschleppen und Brauchtumsveranstaltungen.
Den Wanderpokal für 16 Jagden erhielt unser Huntsman Peter Gabriel. Es folgte die Übergabe der errittenen Meuteknöpfe, immer wieder ein Höhepunkt für unsere aktiven Reiter und ein Ansporn für die nächste Saison.
Der Versammlung lag ein Antrag vor, unseren verstorbenen Master Reinhold Mannischeff zum Ehrenhoundsman zu ernennen. Da dieser jedoch im vorigen Jahr schon Ehrenmaster der Taunusmeute wurde, zog man den Antrag wieder zurück. Die Versammlung stimmte dieser Ehrung zu.
Es folgte die Vorausschau auf das Jahr 2008, der Terminkalender zeigt sich schon gut gefüllt und die Taunusmeute startet voller Optimismus in die Jagdsaison 2008.
Das Beisammensein endete harmonisch mit einem Film von Tier TV, er wurde im vorigen Jahr am Kennel und auf der Jagd in Driedorf gedreht und hat allen Beteiligten viel Freude gemacht.

Wulf R. Otto



29. Februar – 02. März 2008

Schleppjagd mit Gut Pollen auf dem Rehrhof in der Lüneburger Heide


Nach drei Jahren Pause trafen sich die Jagdgemeinschaft Gut Pollen und die Taunusmeute vom 28.02.-02.03.08 wie bereits zu zwei Events davor auf dem Forstgut Rehrhof bei Amelinghausen zu einem Jagdreiterwochenende.
Der Vorsitzende der Velberter Truppe, Christoph Deiters, gab die Marschrichtung für die nächsten Tage aus: Wir wollen mit den Hunden reiten, wir wollen viel Spaß haben, wir wollen feiern - und genau in der Reihenfolge haben wir es auch getan.
Am ersten Jagdtag schien überwiegend die Sonne, somit beste Jagdbedingungen. Nach ein paar lockeren Sprüngen auf der ersten Schleppe kamen dann „Klamotten„ die schon besondere Anforderungen darstellten, sodass wir und unsere Pferde bestens auf die neue Jagdsaison eingestellt wurden. Der eigentliche Höhepunkt erwartete uns aber auf der Heide. Hier war reiten in höchster Konzentration gefragt. Wenn man zwischen zwei engstehenden Krüppelkiefern durchgaloppierte, wusste man nicht, wo der nächste Galoppsprung hinführte.
Obwohl unsere Hunde erstmals nach der Abschlussjagd im November im Einsatz waren, meisterten sie ihre Aufgabe in dem unübersichtlichen Gelände mit ständigem Richtungswechsel ganz großartig und führten die Reiter sicher und spurtreu zum Stopp.
Für die Reiter war es ein erhebendes Gefühl, diese wunderbare Harmonie zwischen Hunden, Pferden, Menschen und Natur mitzuerleben.
Am zweiten Tag machten wir unseren Freunden vom Gut Pollen die Freude und ritten mit den Hunden aus. So hatten sie die Gelegenheit, ihre jungen Pferde an die Hunde zu gewöhnen. Auf einer großen Wiese konnten wir den Gehorsam unserer Hunde beweisen, indem wir im Apel in allen drei Gangarten alle möglichen Figuren ritten.
Der Sonntag war einer Zweimeutejagd mit dem Hamburger Schleppjagdverein vorbehalten.
Das Wetter war nur für „die Harten kommen in`n Garten“, aber schließlich sind wir nicht Schönwetter-, sondern Allwetterjäger. Es stürmte und regnete ohne Pause, sodass am Ende kein trockener Faden an allen Beteiligten war. Die Meuten und Equipagen harmonierten prächtig und am Ende war es für alle Beteiligten ein großartiges jagdliches Erlebnis. Liebe Hamburger, wir bedanken uns, dass wir mit Euch reiten durften.
Ein ganz dickes Dankeschön geht an unsere Gastgeber von der Jagdgemeinschaft Gut Pollen, die uns drei Tage verwöhnt haben und mit denen wir viel Spaß hatten.

Nun hoffen wir auf das nächste Treffen, diesmal schon in zwei Jahren.

Wulf R. Otto


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24. Februar 2008

Jubiläum

Am heutigen 24.02.2008 feiert die Taunusmeute e.V. ihr 40-jähriges Jubiläum.
Wie es nicht anders möglich ist, ging es in dieser langen Zeit auf und ab mit der Meute. Der Ausdruck Taunusmeute kommt von ihrem ersten Standort in Oberursel-Bommersheim. Umzüge nach Haiger und 1997 nach Wetzlar folgten.
Gegründet wurde die Meute von 7 Personen, von denen Uwe-Detlef Ruge noch heute Mitglied bei uns ist. Als weiteres Gründungsmitglied lebt Frau Luzia Klingbeil noch unter uns.
Erster Präsident und Master war Joachim Klingbeil. Danach folgten als Präsidenten Wulf Böhmcker, Volker Hinze, Ulrich Förster und aktuell Wulf R. Otto. Die Nachfolge als Master traten an Joseph Pracht, Jochen Kraft, Reinhold Mannischeff und nun Klaus Felgenhauer, wobei zeitweise eine Jointmasterschaft praktiziert wurde.
Die Hüter des Schatzes sollen ebenfalls erwähnt werden. Erster war Uwe-Detlef Ruge, danach folgten Werner Alexander, Dr. Leo Uhen, Dr. Werner Fuchs und im Augenblick Gerhard Sauer.
Zur wechselvollen Geschichte zählen Dinge, wie sie auch in anderen Meuten vorkommen.
Hunde, die nicht immer ganz spursicher waren. Ein Master, der heimlich eine eigene Meute aufbaute und nach seinem Ausscheiden natürlich eine Anzahl Mitglieder mitnahm.

Nach 40 Jahren ist die Meute immer noch jung und frisch. Sie ist im Inneren intakt und bereit, neue Herausforderungen schwungvoll anzupacken.

Freunde der gepflegten Jagdreiterei, wir betreiben einen wunderbaren Sport.

Wulf R. Otto
Präsident



17. Februar 2008

Geburtstagsausritt


Bei winterlichen Temperaturen trafen wir uns am Sonntag zum ersten Ausritt des neuen Jahres anlässlich des Geburtstages von Carola Kling mit unseren jungen Hunden auf dem Hof unseres neuen Mitgliedes Eckard Zieg am Fuße der Ronneburg.
Gut gelaunt und voller Vorfreude auf einen schönen Tag wurde jeder Neuankömmling begrüßt, schnell füllte sich der Hof mit den Transportern und wir waren erstaunt, wie viele Reiter den Weg nach Diebach am Haag gefunden hatten.
Nach der ersten Stärkung mit Kuchen, Kaffee und Glühwein gegen die Kälte rief unser Daniel auf dem Parforcehorn zum Stelldichein.
Bei zwar frischem Wind, aber herrlichem Sonnenschein konnten wir perfekte Hundearbeit vom Pferd aus leisten. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns noch einmal bei dem Jagdherrn Eckard und den Damen Doris und Carola für ihr Verständnis, wenn Master Klaus Felgenhauer einmal anhielt und wir alle warteten, bis unsere Junghunde sich wieder im Pack eingefunden hatten. Bei dem Ausritt standen die Hunde im Mittelpunkt und wir sind sicher, unsere Junghunde haben beste Erinnerungen daran.
Das anschließende gemütliche Beisammensein galt der Geselligkeit - ein herzliches Dankeschön dafür geht an unsere Gastgeber. Das größte Kompliment erhielten wir vom Geburtstagskind, das uns fröhlich erklärte, dies sei ihr schönstes Geburtstagsgeschenk.

Wulf R. Otto