Schleppjagd mit der Taunusmeute in Rechtenbach
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen trafen wir uns wieder auf dem Ludwigshof in Rechtenbach, nachdem diese Traditionsveranstaltung im letzten Jahr leider aufgrund eines in der Region kursierenden Pferde-Virus vorsorglich nicht durchgeführt werden konnte.
Für die Pferdefreunde Ludwigshof war dies aber Ansporn, in diesem Jahr wieder eine ganz besondere Veranstaltung zu organisieren: Zahlreiche Hindernisse wurden neu gebaut, Gräben ausgemäht und neue angelegt.
So herrschten beste Bedingungen und Anforderungen für eine anspruchsvolle Jagd. Die zahlreichen Reiter hatten ihre Freude daran.
Immer wieder bemerkenswert auch das überaus große Zuschauerfeld, das hervorragend auf der gesamten Schleppe auf Traktoren mitgeführt wurde und wie immer eine Riesenspaß daran hatte, das Geschehen auf der Schleppe hautnah miterleben zu können.
Traditionell war die Versorgung aller Beteiligten mit Speis und Trank wieder hervorragend. Wie Kenner der Rechtenbacher Jagd wissen, wird auch während der Stopps höchstes Augenmerk auf die Unterhaltung aller Gäste gelegt. So war auch diesmal wieder eine Blasmusik-Kapelle anwesend, die Oktoberfest-Feeling aufkommen ließ. Dies wurde verstärkt von 2 jungen, hübschen Damen in Dirndeln, die unkonventionell, aber sehr sehenswert, die Jagdgesellschaft zu Pferde begleiteten. An die Konzentration und Aufmerksamkeit der Piköre für die Hunde musste nachhaltig appelliert werden!
Die für die Jahreszeit viel zu hohen Temperaturen waren für alle Beteiligten, aber insbesondere für unsere Hunde, sehr fordernd. Dank der hervorragenden Organisation der Veranstalter war allerdings auch hier unterwegs immer genügend Wasser zur Verfügung. Die Hunde dankten dies durch ihr Engagement und einem sich im Jagdverlauf immer weiter steigerndem Tempo, so dass die letzten beiden Schleppen überaus flott hinter den Hunden geritten wurden.
Vielen Dank an die Veranstalter, denen es wieder mal professionell gelungen ist, ein jagdreiterliches Highlight in Mittelhessen zu bieten.
Willibald Müller

