Aktuelles



25. April
Frühjahrs-Schleppjagd mit der Taunus-Meute in Driedorf


Bei strahlendem Frühsommerwetter trafen sich ca. 40 Reiterinnen und Reiter, um die traditionelle Driedorfer Frühjahrsjagd zu reiten. Wie man sich denken kann, hat der strahlende Sonnenschein auch auf die Stimmung der Teilnehmer gewirkt. Nach einem ausgiebigen Sektfrühstück brach die Jagdgesellschaft auf. Neben altbekannten Schleppen hatten die Driedorfer Reiterkollegen um Sportwart Uli Stalp ein oder zwei neue in den Streckenverlauf eingebaut, die sehr schön zu reiten waren.
Das Problem der Wasserversorgung für die Hunde war ebenfalls gut gelöst, sodass die Hunde trotz des warmen Wetters und staubigen Bodens immer frisch waren.
Dies war nun schon die vierte Jagd in dieser Saison und unsere neuen Master haben den Übergang bestens gemeistert. Ein Kompliment auch an unsere zurückgetretenen Master Klaus Felgenhauer und Thomas Lingelbach, die ihren Nachfolgern ein intaktes Pack, welches in ausgezeichnetem Gehorsam steht, übergeben haben. So war es nicht verwunderlich, dass bis auf ein Hundchen alle bis zum Halali volles Tempo gingen, obwohl die Veranstaltung für eine Frühjahrsjagd im Westerwald mit 20 km und 30 Hindernissen allerhöchste Ansprüche stellte. Zum guten Gelingen ohne Verletzungen der Pferde trug in diesem Jahr die lang anhaltende Trockenheit bei, die ein ausgezeichnetes Geläuf auf der gesamten Jagd schuf.
Beim Curée der Hunde versammelte sich das Jagdfeld wohl behalten und erfüllt von einem unvergesslichen Jagdtag. Master Gerhard Sauer ehrte Anneliese Otto für ihre 300. Jagd hinter der Taunusmeute - ein ehrenvolles Horrido. Erstaunlich, wie 83 Jahre (Reiterin und Pferd) noch so flott auf der Schleppe waren und über die Hindernisse gingen.
In diesem Jahr werden wir im Herbst anlässlich des 40-jährigen Vereinsjubiläums noch einmal in Driedorf reiten und freuen uns natürlich schon darauf.
Mit einem Dankeschön an den Veranstalter, an die Pferde und an die Hunde beendeten wir diesen Tag – Horrido.

Zahlreiche Bilder von der Jagd finden Sie unter www.homsi-fotos.de

Wulf R. Otto

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