Aktuelles
|
09. - 14. August Jagdreiterwoche der Taunusmeute im Reit- und Sporthotel Nordmann im Harz Welch eine Woche für die Taunusmeute! Unsere kühnsten Erwartungen wurden übertroffen. Pferde, Hunde und Menschen waren bestens untergebracht. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Julia für den Hinweis auf dieses Hotel und unserem Master Willibald für die Planung und Ausarbeitung dieser ganz besonderen Trainingstage. In den letzten ca. 40 Jahren verlebten wir unsere letzte hessische Schulferienwoche immer im badischen Menzingen und haben daran unvergesslich schöne Erinnerungen. Bei unseren Herbergseltern Ursel und Johann Kurz fühlte sich die ganze Meute immer sehr wohl und verabschiedete sich mit einem herzlichen Dankeschön von ihnen. Durch Änderung der Besitzverhältnisse war die Grundlage für weitere Aufenthalte entzogen, was wir alle sehr bedauern. Umso erfreulicher, dass wir es gleich beim ersten Anlauf danach so gut getroffen haben. Hunde und Pferde waren in großen, hellen und luftigen Boxen untergebracht. Wie wohl sich die Hunde fühlten, mag man daran ersehen, dass die bei solchen Veranstaltungen schon mal üblichen Beißereien komplett ausblieben. Die Reiter konnten sich, wenn Sie nicht gerade zu Pferde saßen oder sich den Hunden widmeten, ihre Zeit im Schwimmbad, in der Sauna, bei der Massage oder in den großzügigen Gasträumen vertreiben. Auch der „Harzer Kräuterpfad“ war ein Besuch wert. So war selbst für die mitgereisten Begleitungen, ob jung ob älter, der Tag wunderbar ausgefüllt. Was besonders auffiel, war der Ausbau vom urgemütlichen Hotel und der gesamten Anlage mit Holz, der geradezu verschwenderisch ausfiel. Ist natürlich auch kein Wunder, bei 900 ha Eigenwald und Wiesen, sowie einem eigenen Sägewerk, in dem das gesamte Holz verarbeitet wird. . Die Freizeit wurde auch genutzt, um an einer Wildparksafari teilzunehmen, die uns 180 Bisons zeigte, Wisente, Kamele, Strauße, Damm- und Rotwild, Wildschweine und verschiedene europäische Rinderrassen. Hört sich recht teuer an, war es aber nicht. Nur ein Beispiel, unsere Pferde standen für € 12,-- in ihrer Box, inkl. Heu, Kraftfutter und ausmisten. Wer nach diesen Berichten glaubt, es wurde nur Wellness und Kurzweil betrieben, lag natürlich weit daneben. Die Hundearbeit wurde ernsthaft durchgeführt mit täglichem Spaziergang am Morgen und einer Jagd oder jagdlichem Ausritt am Nachmittag. Um ganz schnelle Jagden zu reiten, standen sich zwei Tatsachen gegenüber, der frühe Zeitpunkt der Jagdsaison und die Harzer Berge, die ja doch sehr anstrengend waren. Das tat der Jagdfreude keinen Abtrag, es war grenzenloses reiten, bei 900 ha nicht verwunderlich. Man konnte ungehindert die Landschaft genießen und über Länge und Wege der Schleppe noch während des Reitens entscheiden. Natürlich fanden sich auch Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung ein, um mit uns zu reiten, man war begeistert! Vom Seniorchef des Hauses, Herrn Nordmann, ernteten wir großes Lob für die Disziplin unserer Hunde. Er hatte das schon anders erlebt wenn Hunde erst nach Tagen wieder zum Pack zurück fanden. Die Abende gehörten der Gemeinsamkeit an der großen Tafel, es war ein harmonisches, fröhliches Beisammensein und man fühlte sich an frühere Menzinger Zeiten erinnert. Ein Beispiel mag sein, dass Familie Felgenhauer mit drei Generationen anreiste und auch die Kleinsten, Phil, 1,5 Jahre und Nele, 3 Jahre, sich in unserer Mitte wohl fühlten. Ein großes Dankeschön gilt Familie Belling aus Potsdam, wie schön, wenn man sich so gut versteht. Bei soviel positiven Erlebnissen ist es nicht verwunderlich, dass die Taunusmeute schon für nächstes Jahr gebucht hat und wir hoffen auf größere Beteiligung. Denn nur, wer in diesem Jahr nicht mitfuhr, hat etwas zu bedauern. Wulf R. Otto » zurück zu Aktuelles |
||||||
|
|
||||||

